Sonderforschungsbereich 626 - Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste


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SFB 626 - Jahrestagung 2005 'Sprachen ästhetischer Erfahrung'

04.11.2005 - 06.11.2005

Ort: Staatliches Institut für Musikforschung, Kulturforum, Curt-Sachs-Saal

Mit: Ralf Schnell, Michael Custodis, Sandra Umathum, Carolin Meister, Heiko Hausendorf, Christiane Heibach, Burcu Dogramaci, Frank Hentschel, Vittorio Lampugnani, Jens Roselt, Simone Mahrenholz, Chrstiane Voss, Bazon Brock, Daniela Langer, Bernd Blaschke, Judith Siegmund

 

sfb626_jahrestagung_2005_sprachen_aesthetischer_erfahrung_bild

 

Tagungskonzeption

Im Sprechen und durch Sprache werden ästhetische Erfahrungen bezeugt, ausgetauscht und dokumentiert. Diese scheinbar selbstverständliche Feststellung setzt voraus, dass die Sprache zu solchen Erfahrungen immer erst wie ein Transportmittel dazukommt. Das Gegenteil ist aber ebenso gut vorstellbar: dass eine frisch gewonnene ästhetische Erfahrung bei ihrer Versprachlichung wie neuer Wein in alten Schläuchen verwahrt wird. Denkbar ist auch ein Drittes: dass sich von ästhetischen Erfahrungen außerhalb der Sprachen, in denen sie sich
bekunden, gar nicht reden lässt; im Extremfall, dass diese Erfahrungen sich überhaupt erst in der Sprache bilden. In diesem Fall müsste man allerdings das Spektrum möglicher Sprachen sehr weit fassen.

Die Jahrestagung beschränkt sich auf einen engen Ausschnitt des weiten Feldes. Sie hält sich zum einen an Verbalisierungen und konzentriert sich zum anderen auf Kunsterfahrung. Sie will aus unterschiedlichen Perspektiven erweisen, wie wenig das sprachliche Medium als neutraler Behälter verstanden werden kann. Die zwei Sektionen der Tagung sind dem Wechselverhältnis von Künsten und Texten (Sektion 1) sowie der Evokation ästhetischer Erfahrung durch Texte (Sektion 2) gewidmet.

 

Programm (als PDF)

 




 

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Stand: 02.06.2008

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