Sonderforschungsbereich 626 - Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste


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Symposium 'Genese und Profil des europäischen Humanismus'

05.10.2007 - 07.10.2007

Ort: Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, Grunewaldstr. 35, Hörsaal

Mit: Werner Busch, Hubert Cancik, Mark-Georg Dehrmann, Yvonne Ehrespeck, Egon Flaig, Helmut Hühn, Volkhard Krech, Günther Lottes, Gerhard Poppenberg, Volker Riedel, Jörn Rüsse, Alfred Schäfer, Jutta Scherrer, Uwe Steiner, Martin Vöhler

 

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Tagungskonzeption

Um die spezifischen Formen und Dimensionen des europäischen Humanismus im 18. Jahrhundert zu erfassen, wird nach den historischen Voraussetzungen, insbesondere nach dem Verhältnis zum italienischen Bürgerhumanismus und zu den höfisch-repräsentativen Formen der Antikerezeption im 17. und 18. Jahrhundert, gefragt. Welche Funktionen erfüllen die antike Kunst, Literatur und Philosophie bei der Konzeption und Kritik der Moderne? Wie verbindet sich der Rekurs auf antike Grundlagen (ius naturale, ius humanum, libertas religionis) mit den Forderungen nach Freiheit, Gleichberechtigung und religiöser Toleranz in der humanistischen Theoriebildung, die zum Abbau der Religionsunterschiede, zur Überwindung des Feudalabsolutismus wie auch zur Konzeption des ‚Neuhumanismus‘ führt? Inwieweit ist der Humanismus durch eurozentrische Ansätze bestimmt? Gibt es bereits im 18. Jahrhundert Positionen, die über den Eurozentrismus auf einen globalen Humanismus vorausweisen?

 

Programm (als PDF)

 

Veranstalter: Kooperation des Teilprojekts C 2 "Antike Konzepte ästhetischer Erfahrung und ihre moderne Rezeption" und des Projekts Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Kultur, Menschheit und Werte (Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Sprecher: Jörn Rüsen)

Konzeption: Martin Vöhler in Zusammenarbeit mit Hubert Cancik




 

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Stand: 02.06.2008

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